• Hitzacker Dorf

    Ein Dorf ist das Angebot, sich niederzulassen, heimisch zu werden, zu bleiben. Natürlich gehen wir damit Verbindlichkeiten ein – Nähe entsteht. Das ist nicht ohne Konflikte, bietet dafür aber an, angenommen zu werden, sich einmischen zu können und mit zu gestalten.

    Wir bauen für 300 Menschen aus aller Welt

    Wie gestalten wir den Rahmen, damit Verbindlichkeit gelingt, ohne zu erdrücken, ohne dass Nähe zu Enge wird?

    Wie können wir Impulse für ein friedliches, freilassendes Zusammenleben geben, mit dem Ziel, Landleben attraktiv und nährend zu gestalten?

    Kann uns so ein Leben wegführen von Konsumzwängen, hin zu innerer Zufriedenheit? Zufriedenheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Glücks, Gelassenheit kann entstehen, Freude an kleinen Dingen.

    In diesen Fragen wollen wir uns bewegen, in Ruhe ein Umfeld zu entwickeln, das erfüllt. Das es uns ermöglicht, ein gutes Leben zu leben.

    Leben und Arbeiten verbinden

    Das Dorf wird ein Stadtteil von Hitzacker sein, eine Bereicherung dieses kleinen Städtchens im Biosphärenreservat Elbtalaue.

    Hitzacker hat viel zu bieten:

    • eine gute Bahnanbindung an Lüneburg und Hamburg
    • staatliche und Freie Schulen, Kindergärten
    • Geschäfte für den täglichen Bedarf
    • eine rege Kultur

    Das Ganze eingebettet in den quirligen Landkreis Lüchow-Dannenberg, in eine grandiose Landschaft. Hier führt der beliebteste Radwanderweg Deutschlands vorbei, der Elbe-Radweg, hier werden Castortransporte gestoppt, hier lässt es sich leben.

    Dazu gehört natürlich, dass es sich hier auch arbeiten lässt. Je virtueller unser Arbeitszusammenhang wird, desto nebensächlicher wird der Wohnort diesbezüglich. Und, desto wichtiger ist ein Wohnumfeld als Anker, als Ruhepol, als Ort der Bezüge herstellt. Aber nicht nur die neuen IT-Arbeitsfelder haben hier Platz und schnelles Internet, es herrscht Fachkräftemangel allerorten. Wohnortnahe Jobs bedeuten ein hohes Maß an Lebensqualität, sie sichern auch gleichzeitig die Kommune, weil Kaufkraft gestärkt wird.

    Das Landleben entschleunigt, es lebt sich günstig hier, das schafft Freiräume, sich und seine Arbeitssituation neu zu denken. Wie viel muss ich arbeiten, was mache ich mit meiner freien Zeit?

    Hitzacker/Dorf wird so lebendig, wie wir es gestalten, z. B. durch:

    • die Ansiedlung kleinerer Betriebe in der Dorfstraße;
    • Hostel, Bistro, Friseurgeschäft, Biobäckerei, Hort und Hospiz;
    • innovative Mobilitätskonzepte;
    • Dienstleistungen aller Art;
    • kultursensible Pflege;
    • Ärzte und Gesundheitsvorsorge;
    • Kunst und Handwerk

    Alles kann hier gehen, wenn sich Menschen finden, die genau das wollen.

    Was braucht so ein Dorf, was bietet es?

    Das verbindliche Miteinander ermöglicht, dass ich bei einer Firmengründung, bei Bedarf die Unterstützung erfahrener Nachbarn finde. Für unsere Nachbarn aus dem Flüchtlingszusammenhang bieten sich Chancen, hier Fuß zu fassen.
    Jeder und jede wird gebraucht, findet den Platz, gehört dazu:

    • wir planen das Dorf schwellenarm;
    • mit Plätzen, die zum Verweilen einladen;
    • wir wollen uns auf dem Grundstück weitestgehend selbst mit Essen versorgen;
    • wir gestalten unser Umfeld so, dass eine hohe Biodiversität entsteht;
    • 5,5 Hektar Acker warten auf uns.

    Mitglied werden (aktiv oder/und investierend)

    Werden sie aktives Mitglied unserer Genossenschaft, oder fördern Sie als investierendes Mitglied das Vorhaben über Solidareinlagen, und ermöglichen damit Menschen ohne eigenes Vermögen, im Dorf zu leben.

    Damit das Ganze funktioniert, legen wir Genossenschaftsanteile ein, deren Höhe sich aus der genutzten Fläche ergibt. Diese Beiträge beginnen bei ca. 8500  € für einen kleinen Einpersonenhaushalt und staffeln sich je nach Größe der Wohnung. Eine 120 qm große Wohnung braucht dann etwa 29 500 € . Dieses Geld stellt den Eigenanteil der Finanzierung sicher, bei Auszug werden die Einlagen nach zwei Jahren zum Ende des Geschäftsjahres wieder ausgezahlt. Die Genossenschafts-Einlagen sind unverzinst.

    Die Mieten sind den ortsüblichen Mietpreisen angepasst, mit diesen Einnahmen bedienen wir die laufenden Kosten. Wir kalkulieren zur Zeit mit 5,50 bis 6 Euro/qm Kaltmiete für Wohnungen und 4,50 bis 5 Euro/qm für Gewerbe.

    Die Zukunft beginnt heute, gestalten wir sie doch mit.

    Wir könnten Schule machen, wir wollen das sogar. Wir gehen davon aus, dass wir nicht die einzige Kommune sind, die an eine Zukunft auf dem Land glaubt. Lasst uns also Erfahrungen sammeln, von denen wir und andere profitieren können, start up!


    Bilder: kina@pictonet.de

    Termine

    • 01.07.2017
      12:00 - 15:00
      Informationsveranstaltung für Interessierte und Menschen die am Interkulturellen Dorfprojekt aktiv mitmachen wollen. Bitte im Büro anmelden!


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